Eddy befindet sich in einer Pflegestelle in Münster
Profil vom: 11.01.2026
Kastriert: ja
Verhalten gegenüber Erwachsenen: Eddy ist etwas vorsichtig im ersten Moment, dann lässt er sich gern streicheln. Hat man ein wenig Geduld, kommt er von selbst an.
Verhalten gegenüber Kindern: Eddy ist unsicher und etwas schreckhaft, kleinere Kinder verursachen ihm Stress.
Verhalten gegenüber anderen Hunden und Tieren: Hier entscheidet die Sympathie; an manchen Hunden hat er Interesse, bei anderen grummelt er etwas. Siehe auch bei Grundgehorsam, manche Hunde bellt er an, andere nicht.
Ängste: Unerwartete Bewegungen und Berührungen verunsichern Eddy. Den Staubsauger findet er auch unangenehm.
Stubenrein: Eddy ist grundsätzlich stubenrein, muss aber manchmal überzeugt werden, in den Garten zu gehen, um dort seine Geschäfte zu tätigen, besonders abends. Früh morgens kommt es bisher immer mal wieder zu einem Malheur, vermutlich, weil er es aufgrund der sedierenden Wirkung der Medikamente nicht rechtzeitig schafft, Bescheid zu geben.
Grundgehorsam/Leinenführigkeit: Eddy kommt auf Zuruf und geht gut an der Leine, wir wollen ihn aber noch besser kennenlernen. Im Moment zeigt sich, dass er manche andere Hunde anbellt, ein Muster ist bisher nicht zu erkennen, wen er anbellt und wen nicht. Wenn er im Grünen ohne viel "Gegenverkehr" unterwegs ist, geht er gut mit.
Jagdtrieb: Er möchte die Tauben im Garten jagen.
Treppen: Eddy kann einige Stufen gehen, mehr muss er hier nicht.
Autofahren: Er fährt problemlos im Auto mit.
Alleinbleiben: Eddy kann alleinbleiben, mehr als eine Stunde haben wir noch nicht versucht.
Gesundheit: Eddy hat als Welpe eine schwere Erkrankung durchgemacht, die nicht sicher diagnostiziert werden konnte. Seither hat er eine Halbseitenschwäche rechts, und sein rechtes Auge ist blind. Die Schwäche zeigt sich manchmal in einem "unrunden" Gang, auf den Fliesen in der Pflegestelle rutscht er manchmal aus. Aufstehen tut er alleine, dabei braucht er keine Hilfe.
Seit 2 Jahren leidet er an einer Epilepsie, die medikamentös eingestellt wurde. Alle paar Wochen treten leichtere Anfälle auf (ca. 1-2 min), danach erholt er sich recht schnell.
Er kommt recht gut mit seinen Einschränkungen zurecht, trotzdem muss man sich bewußt sein, dass Eddy einen anderen Betreuungsaufwand erfordert als andere Hunde. Er bekommt 2x tägl Tabletten (Phenobarbital und Bromid), die höhere Dosis abends, da die Tabletten müde machen. Die Tabletten müssen absehbar lebenslang gegeben werden, in Abständen muss der Medikamentenspiegel im Blut kontrolliert werden, um ggf. die Dosis anzupassen. Die Dosis wurde in der Pflegestelle nach den Befunden reduziert, die Anfälle sind nicht häufiger geworden und Eddy ist tagsüber wacher als mit der höheren Dosis.
Weiterhin verträgt er kein Huhn, momentan bekommt er Allergikerfutter z/d von Hills, was er sehr gut verträgt. Das Futter soll weitergefüttert werden.
Neues Zuhause: Eddy ist zwar ein Handicap-Hund, ist aber mit liebevollen Menschen, welche viel Zuhause sein können und ihn beschäftigen aber nicht überfordern ein zufriedener und auch mit seiner Erkrankung gut händelbarer Fellgenosse.
Jüngere Kinder sollten nicht vorhanden sein. Er kann gut allein bleiben, ist aber gern immer mit dabei. Daher wünschen wir uns, dass er möglichst wenig alleine ist. Eddy sollte als Einzelhund gehalten werden, er liebt es, als Einzelprinz die alleinige Aufmerksamkeit zu bekommen. In der Pflegestelle sind zwar noch zwei weitere ältere Hündinnen, Eddy zeigt aber durch anbrummeln deutlich, dass er auch auf sie verzichten könnte. Ernsthafte Auseinandersetzungen gibt es aber nicht.
Aufgrund seiner Epilepsie sollte er möglichst ebenerdig mit einem Zugang zum Garten wohnen können. Er ist aufgrund der Medikamente oder nach einem Anfall zeitweise etwas unsicher auf den Pfoten, was ein Treppensteigen für ihn erschwert. Grundsätzlich kann er aber Treppen laufen, beim Tierarzt läuft er geführt an der Leine einige Stufen gut. Ein paar Stufen sollten daher für ihn in einem neuen Zuhause keine Schwierigkeit sein, eine Wohnung im ersten Stock wäre aber auf Dauer nicht gut für ihn geeignet.
Trotz seiner Einschränkungen geht er gerne spazieren und geniesst es, mit seinen Menschen zusammen zu sein. Er ist kein Marathonläufer, hat aber Freude am Leben und trotz seiner Erkrankung eine gute Lebensqualität, die ihn augenscheinlich glücklich macht.
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Geändert von Ilka (12.01.2026 um 16:35 Uhr)
Eddyist der Umzug ins Pflegekörbchen zunächst schwer gefallen. Inzwischen ist er zuhause schon viel entspannter. Er hat trotz körperlicher Handicaps (rechtsseitige Schwäche, blindes rechtes Auge) Spaß an unseren Spaziergängen.
An seine zwei Pflegeschwestern, ältere Damen, gewöhnt er sich langsam; er kann eindrucksvoll grummeln.
Er genießt natürlich Streicheleinheiten.
Von seiner Patentante hat er ein schönes Paket bekommen, wobei es ihm besonders die Leckerchen angetan haben.
Vielen herzlichen Dank!
Eddygeht es weiter gut. Seit seine Medikamentengabe etwas verändert wurde, ist er
vormittags nicht mehr so müde und hat mehr vom Tag.
Heute wollten wir mit seiner Kunsterziehung beginnen und nahmen ihn mit zum Skulpturenbrunnen in einem städtischen Park. Sonst gehen wir meist weiter draußen ganz im Grünen spazieren, wo es ruhiger ist. Das ist offensichtlich besser für das Landei Eddy, denn mit mehr Publikum war er deutlich unsicherer und brummelte öfter. Wenn ein Hund auf ihn zugeht, bellt Eddy manchmal.
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Typisch Labbi - er versucht, vom Eis etwas abzubekommen.
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